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EKG ist jetzt ohne Kabelsalat möglich

DÜSSELDORF (skh). Duschen und Schwimmen mit Langzeit-EKG, EKG-Kurven über Taschencomputer verschicken, und endlich nicht mehr für jede Untersuchung zehn schmutzige Kabel entknoten - diese Neuheiten waren auf der Medica in Düsseldorf zu sehen.

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Das Langzeit-EKG-Gerät des Unternehmens Fukuda Denshi ist bei einem Kaufpreis von etwa 4000 Euro nicht nur erheblich preiswerter als herkömmliche Geräte dieser Art. Zusätzlich ist es nach Angaben des Unternehmens das erste wasserdichte Langzeit-EKG-Gerät. Die Patienten müssen das Gerät beim Duschen oder Schwimmen nicht abnehmen. Das FM-180 mißt außerdem nur 3,2 cm auf 2,4 cm. Über eine mitgelieferte Software können die Herzkurven an jedem PC ausgewertet werden.

Eine weitere Innovation: Mit dem taschenbuchgroßen 12-Kanal-EKG-Modul des italienischen Unternehmens Ates lassen sich Herzkurven aufnehmen und drahtlos auf Laptops oder Taschencomputer übertragen. Von dort können Ärzte die Untersuchungen in Echtzeit über das Mobilfunknetz an Kliniken oder Kollegen verschicken.

Das französische Unternehmen Integral Process macht Schluß mit dem Kabelsalat beim EKG-Schreiben: Durch ein Einwegsystem mit gebrauchsfertigen, beschrifteten Klebe-Elektroden und fest angeschlossenen Kabeln seien falsche Ableitungen unwahrscheinlich, hieß es auf der Medica in Düsseldorf. Lediglich zwei Stecker müssen an den Schreiber angeschlossen werden: Ein Stecker bündelt die Extremitätenableitungen, der zweite die Brustwandableitungen.

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