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Bioresorbierbare Stents

Ein Konzept mit Tücken

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Das Konzept der bioresorbierbaren Koronarstents oder Scaffolds fand zunächst großen Anklang. Die Vorstellung, dass Koronargefäße nach Selbstauflösung der implantierten Scaffolds quasi wieder in einen nativen Zustand zurückversetzt würden, überzeugte intuitiv.

Doch mittlerweile ist die Begeisterung über die neue Option abgekühlt. Für Beunruhigung sorgte vor allem die Beobachtung einer erhöhten Inzidenz von Scaffold/Stent-Thrombosen, die auch noch sehr spät nach der Implantation auftraten und mit einer Zunahme von Herzinfarkten verbunden waren.

Aufgeben will man das Konzept deshalb aber nicht. Derzeit wird nach Möglichkeiten gesucht, die gegenwärtigen Probleme, die viele Experten als überwindbare "Kinderkrankheiten" einer innovativen Stent-Technik ansehen, aus der Welt zu schaffen.

Dabei wird auch auf die Entwicklung technisch verbesserter Scaffolds gesetzt. In einer Sitzung beim Kongress EuroPCR im Mai 2017 in Paris sind nicht weniger als sieben neue bioresorbierbare Stents der zweiten Generation vorgestellt worden. (ob)

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