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Verletzungsquoten im Profisport

Eishockey schlägt sie alle

In Fußball und Eishockey gibt es über 200 Verletzungen pro 100 Spieler im Jahr. Experten fordern Gegenmaßnahmen.

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BERLIN. Bodychecks, Fallrückzieher oder Schläge auf den Kopf: Besonders im Fußball, Handball und Eishockey gibt es nach Angaben der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) im Profisport die meisten Unfälle.

Spitzenreiter bei den Verletzungen seien Eishockey mit jährlich durchschnittlich 260 Verletzungen pro 100 Spieler, sowie Fußball, wo durchschnittlich 206 Verletzungen registriert werden.

"Ein solches Verhältnis gibt es in der gesamten Wirtschaft weltweit nicht", sagte VBG-Geschäftsführer Bernd Petri am Montag bei der Vorstellung einer Präventionskampagne.

Dabei soll beispielsweise durch intensiveres Fitnesstraining oder strengere medizinische Überwachung der Spieler die Zahl der Verletzungen gesenkt werden.

Zudem forderte Axel Ekkernkamp, Chef des Unfallkrankenhauses Berlin, für alle Profi-Sportarten einen Schnelltest, bei dem noch am Spielfeldrand eine Schädel-Hirn-Verletzung erkannt werden kann. "Spieler bekommen Ellbogen an den Kopf oder schlagen hart aufs Eis."

Das könne lebenslange Folgen haben, wie für den früheren Eisbären-Kapitän Stefan Ustorf. Er erlitt durch einen Check ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und musste seine Karriere beenden. Unter den Folgen leidet Ustorf bis heute. (dpa)

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