Herzschwäche

Erste Erfolge mit Aliskiren bei Herzinsuffizienz

WIEN (Rö). Zu dem neuartigen Renin-Hemmer Aliskiren sind erstmals vielversprechende Daten zur Therapie bei Herzinsuffizienz vorgestellt worden. Das Präparat wird übermorgen in Deutschland als Rasilez® zur Hypertonie-Therapie eingeführt.

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Die Daten zu Herzinsuffizienz kommen aus der Studie ALOFT*. Professor John McMurray aus Glasgow hat sie gestern beim Europäischen Kardiologen-Kongress in Wien präsentiert. Die Studie belegt, dass die Substanz zusätzlich zu optimaler Therapie bei Herzinsuffizienz den Spiegel wichtiger neurohumoraler Parameter, etwa das Plasma-BNP, senkt. Solche Parameter sind für Herzinsuffizienz charakteristisch und gehen mit einer schlechten Prognose einher.

In ALOFT, einer Studie zur Verträglichkeit und Sicherheit von Aliskiren bei Herzinsuffizienz, wurden 302 Patienten mit Herzinsuffizienz (NYHA-Stadien II bis IV) und Hypertonie behandelt. Das B-Typ natriuretische Peptid (BNP) etwa war mit einer Plasma-Konzentration von über 100 pg/ml erhöht.

Alle Patienten waren optimal wegen Herzinsuffizienz behandelt, also mit ACE-Hemmer oder Sartan plus einem Betablocker. Nach drei Monaten war der Spiegel des N-terminalen BNP um 25 Prozent gesunken, der des BNP ebenfalls um 25 Prozent und das Aldosteron im Harn um 21 Prozent. Alle Unterschiede waren im Vergleich zu Placebo signifikant.

*ALOFT: ALiskiren Observation of heart Failure Treatment study.

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