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Fraktur-Prophylaxe mit Vitamin D: Die Dosis macht's

ZÜRICH (ikr). Vitamin D schützt alte Menschen über 65 Jahren vor Frakturen - aber nur dann, wenn die Dosis stimmt.

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Sonne reicht oft nicht für Vitamin D.

Sonne reicht oft nicht für Vitamin D.

© Foto: Fischer@www.fotolia.de

In einer aktuellen Metaanalyse zeigt sich ein deutlicher Effekt nur bei täglicher Einnahme von mehr als 400 IE. In den meisten der ausgewerteten Studien erhielten die Teilnehmer im Mittel 482 bis 770 IE Vitamin D mit oder ohne Kalzium. In den bisherigen Studien schnitt Vitamin D mehr oder weniger gut ab, was die Prävention von Knochenbrüchen betrifft. Der Erfolg hängt eindeutig mit der Dosis zusammen, haben Forscher aus der Schweiz und den USA jetzt festgestellt: Sie haben die Daten von zwölf Studien mit mehr als 40 000 Teilnehmern analysiert. 89 Prozent von ihnen waren Frauen, und sie waren im Mittel 78 Jahre alt (Arch Intern Med 169, 2009, 551). In neun Studien erhielten die Teilnehmer mehr als 400 IE (im Mittel 482 bis 770 IE) Vitamin D pro Tag oral mit oder ohne Kalzium, mit Kalzium oder Placebo. In den übrigen drei Studien waren es weniger als 400 IE Vitamin D.

Die Bilanz nach 12 bis 84 Monaten: Bei täglicher Einnahme von Vitamin D war die Rate der nicht-vertebralen Frakturen um 14 Prozent und die Rate der Hüftfrakturen um neun Prozent verringert. Allerdings: Bei den Teilnehmern, die mehr als 400 IE Vitamin D täglich erhielten, war die Rate der nicht-vertebralen Frakturen um 20 Prozent und die der Hüftfrakturen um 18 Prozent verringert. Bei einer Einnahme von weniger als 400 IE (im Mittel 340 bis 380 IE) Vitamin D pro Tag wurde kein Schutzeffekt festgestellt.

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