Morbus Parkinson

Gängige Alterszeichen durch kleine Hirninfarkte

CHICAGO (eb). Mikro-Infarkte der Hirngefäße können verbreitete Alterserscheinungen verursachen wie Steifigkeit, Gangunsicherheit, Schwerfälligkeit und Tremor.

Veröffentlicht:

Diese Symptome bestimmten Forscher aus Chicago prospektiv jährlich bei 418 älteren Probanden. Nach deren Tod machten sie Autopsien und fanden bei 57 Teilnehmern Infarkte der Arteriolen, die mit bildgebenden Verfahren nicht sichtbar sind.

Jene mit solchen Mini-Schäden hatten zu Lebzeiten höhere Punktwerte auf einer Skala für parkinsonähnliche Symptome gehabt. Die Forscher plädieren für stärkere Prävention und Therapie von KHK-Risiken (Stroke online).

Mehr zum Thema

Erfinderpreis 2022

Europäisches Patentamt kürt Erfindungen in der Medizin

Neuer Diagnostikansatz

Parkinson-Nachweis im Blut geglückt

Sonderbericht

Parkinson: nicht orale Therapie = geringere Tablettenlast

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG, Wiesbaden
Das könnte Sie auch interessieren
Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

© Tania Soares | EyeEm

Corona und Depression

Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

© koto-feja, LordRunar | iStock

So wirkt Johanniskraut

Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

© ChristianChan | iStock

Depressionen behandeln

Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO: „Ich bin tief besorgt über die Ausbreitung der Affenpocken, die nun in mehr als 50 Ländern nachgewiesen wurden“. (Archivbild)

© Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE / dpa

Gehäufte Infektionen

WHO: Affenpocken keine internationale Notlage