Genitalherpes auch ohne Symptome übertragbar

SEATTLE (dpa). Menschen mit Herpes-Viren im Genitalbereich können diese auch übertragen, wenn sie keine entsprechenden Symptome spüren.

Veröffentlicht:

Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie mit 498 Teilnehmern, die mit Herpes-Simplex-Viren 2 angesteckt waren (JAMA 2011; 305: 1441). Davon hatten 410 Teilnehmer bereits Symptome, 88 hingegen hatten bislang keine bemerkt, als bei ihnen Antikörper gegen die Viren im Blut festgestellt worden waren.

Infizierten Menschen wird empfohlen, ihre Sexualpartner über die Möglichkeit einer Infektion aufzuklären und Kondome zu nutzen. Auch eine antivirale Behandlung senke das Übertragungsrisiko.

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Für Menschen ab 60 Jahren sind die Impfungen gegen Influenza, Corona, Pneumokokken und Herpes zoster (beide nicht im Bild) Standard-Impfungen. Für Menschen ab 75 Jahren kommt die RSV-Impfung hinzu.

© angellodeco / stock.adobe.com

Respiratorisches Synzytial Virus

STIKO: Alle Menschen ab 75 gegen RSV impfen!

Blickdiagnose: klinisches Bild mit typischen Effloreszenzen bei Herpes zoster.

© Mumemories / Getty Images / iStock

Zoster-Impfung

Schutz vor Herpes zoster und Rezidiven

Kommentare
Dr. Ralf Hettich 08.07.201107:08 Uhr

Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Ihre Infektion mit Herpes genitalis

Sind Sie mit dem Virus Herpes genitalis infiziert, dann sollte Sie unbedingt mit Ihrem Partner darüber sprechen. Wenn Sie den richtigen Zeitpunkt erwischen und es auf eine gute Art und Weise sagen, dann bestehen gute Möglichkeiten mit dem Problem umzugehen.

Denken Sie zuerst darüber nach, wie Ihr Partner wohl diese Neuigkeiten auffassen wird. Wollen Sie, dass es ausschaut, als ob Sie ein riesiges Problem haben? Bestimmt nicht!

Sie können Ihrem Partner einfach und simpel sagen: Ich habe eine Genitalherpesinfektion.

Versichern Sie sich durch gezieltes Rückfragen, ob Ihr Partner auch weiß, was dies bedeutet. Bevor Sie Ihrem Partner darüber erzählen, sollten Sie auf mögliche Fragen Ihres Partners gut vorbereitet sein. Bringen Sie alles zum das Thema Genitalherpes in Erfahrung und setzen Sie damit auseinander.

Überladen Sie ein Gespräch nicht mit negativen Bildern, denn Genitalherpes ist eine Erkrankung. Achten Sie auch auf Ihre Wortwahl. Beschreiben Sie Ihre Erkrankung keinesfalls als schrecklich, unappetitlich oder unheilbar.

Mit den besten Wünschen für eine erfüllte Sexualität

Ihr Dr. Ralf Hettich

Sonderberichte zum Thema
PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

© samunella / stock.adobe.com

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom

PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin

ADHS im Erwachsenenalter

Wechseljahre und ADHS: Einfluss hormoneller Veränderungen auf Symptomatik und Diagnose

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, Iserlohn
Abb. 1: Reduktion von HWI-Rezidiven nach initialer Verordnung des Phytotherapeutikums im Vergleich zur initialen Verordnung eines Antibiotikums

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [1]

Real-World-Daten zu unkomplizierten Harnwegsinfektionen

Pflanzliches Arzneimittel: weniger Rezidive als unter Antibiotikum

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Repha GmbH Biologische Arzneimittel, Langenhagen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Lesetipps