Pandemie-Folgen

Gruppentherapien für Kinder und Jugendliche laufen weiter

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium finanziert die niedrigschwelligen Gruppenangebote auch im Jahr 2023.

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Düsseldorf. Kindern und Jugendlichen, die psychisch unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden, stehen in Nordrhein auch in diesem Jahr niedrigschwellige therapeutische Gruppenangebote zur Verfügung. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat die Finanzierung des Mitte 2022 gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) angestoßenen Projekts verlängert.

KVNo-Chef Dr. Frank Bergmann hatte bereits im November vergangenen Jahres berichtet, dass die KVNo mit dem Ministerium Gespräche über eine weitere Finanzierung geführt hat. Sie waren von Erfolg gekrönt.

Das therapeutische Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 21 Jahren, bei denen noch keine offensichtliche psychische Erkrankung festgestellt worden ist. Die von Kinder- und Jugendlichentherapeutinnen und -therapeuten sowie -psychiaterinnen und -psychiatern geleiteten Gruppen sind altershomogen und bestehen aus drei bis acht Personen. Die Teilnehmer können sich dort nach Angaben der KVNo über Gespräche, Rollenspiele und Übungen mit dem in der Pandemie Erlebten auseinandersetzen und es verarbeiten. Bislang haben sich fast 280 Gruppen gebildet. (iss)

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