TIPP DES TAGES

H1N1-Verdacht? Nicht ins Wartezimmer!

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Das neue H1N1-Virus verursacht bei vielen Infizierten offenbar nur geringe Symptome wie Kopf- oder Halsschmerzen und auch für Grippe untypische Beschwerden, etwa Unwohlsein im Magen-Darm-Bereich. Darauf hat der Virologe Professor Alexander Kekulé von der Uni Halle-Wittenberg hingewiesen. Man könne daher nicht unbedingt davon ausgehen, an H1N1 erkrankte USA- oder Mexikoreisende an Husten und Fieber zu erkennen.

Er rät allen Reisenden aus Risikogebieten, nach der Rückkehr möglichst fünf Tage lang andere Menschen so gut es geht zu meiden, in diesem Zeitraum auf Großveranstaltungen zu verzichten und die Kinder nicht in den Kindergarten zu schicken. Ganz wichtig: Melden sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten telefonisch mit Grippesymptomen beim Arzt, sollten sie anschließend nicht mit anderen Patienten in der Praxis zusammenkommen.

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