Chirurgie

Im Urin Gefahr erkannt nach Transplantation

Veröffentlicht: 11.04.2007, 08:00 Uhr

NEU-ISENBURG (eb). Die Graft versus Host Disease (GvHD) bei Patienten nach allogener Stammzelltransplantation lässt sich jetzt durch Proteinanalyse im Urin offenbar frühzeitig erkennen.

Um herauszufinden, ob die Methode funktioniert, haben Forscher von der MHH anhand von 10 Patienten mit GvHD und 20 Patienten ohne diese Komplikation ein Muster etabliert, das spezifisch für die Vorhersage des Auftretens einer akuten GvHD ist.

Dieses Muster wurde nun in einer prospektiven Studie auf die Urinanalyse bei 141 Patienten nach allogener Stammzelltransplantation angewendet, wie die MHH mitteilt. Die Vorhersagekraft für die Entwicklung einer GvHD liegt mit dem Proteinanalyse-Verfahren bei 83 Prozent. Das Projekt wurde mit 240 000 Euro von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung gefördert.

Mehr zum Thema

Orientierungshilfe

Patientenleitlinie zu Adipositas-Chirurgie

Fisteln bei Morbus Crohn

Stammzellen gegen perianale Fisteln

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden