Direkt zum Inhaltsbereich

In Deutschland leben fast eine Million Glaukom-Kranke

NEU-ISENBURG (eb). Am Sonntag beginnt die Weltglaukomwoche, eine gemeinsame Initiative der World Glaucoma Association und der World Glaukoma Patient Association.

Veröffentlicht:

Nach WHO-Angaben sind weltweit etwa 4,5 Millionen Menschen durch ein Glaukom erblindet. In Deutschland haben Schätzungen zufolge 950.000 Menschen ein Glaukom, etwa 2000 Erkrankte pro Jahr erblinden.

Der Berufsverband der Augenärzte rät vor allem älteren Menschen, die Chancen der Früherkennung zu nutzen. Denn ab dem Alter von 40 Jahren steigt das Risiko einer Erkrankung. Auch Menschen, deren Eltern oder Geschwister am Glaukom erkrankt sind, haben ein erhöhtes Risiko, zudem Kurzsichtige.

Früherkennungsuntersuchungen, die keine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung sind, empfehlen Augenärzte daher ab dem Alter von 40 Jahren in regelmäßigen Abständen; bei familiärer Vorbelastung oder Kurzsichtigkeit eventuell auch schon früher, wie der Berufsverband mitteilt.

Mit Augentropfen zur Senkung des Augeninnendrucks wird der Krankheitsprozess gestoppt. Weitere Optionen sind Lasertherapie und Op.

www.wgweek.net, www.glaukom.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Daten aus den USA

Riesenzellarteriitis ohne Sehstörung wird oft erst spät erkannt

Sehstörungen und Lebensqualität

Wenn Glaskörpertrübungen aufs Gemüt schlagen

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Schmerzen verhindern

Das sind die aktuellen medikamentösen Ansätze bei Endometriose

Digitale Helfer

KI im Alltags-Check: So urteilen zwei Kollegen

Lesetipps
Das Gerät kann als Spachtel, Otoskop, Thermometer oder Stethoskop eingesetzt werden. Auf dem Display wird von DIHVA Undine Tischmeyer angegeben, was untersucht werden soll.

© Julia Frisch

Techniker Krankenkasse unterstützt Projekt

Hausbesuche neu gedacht: Auch Laien können als DIHVA die Praxen entlasten