Mysteriöse Krankheit in Liberia

Ist es Meningitis?

Veröffentlicht:

MONROVIA. Eine mysteriöse und tödliche Krankheit im westafrikanischen Liberia könnte womöglich ein Ausbruch von Meningitis C sein. Erste Proben deuten darauf hin, wie die WHO mitteilte. Bislang gab es im südwestlichen Bezirk Sinoe 31 gemeldete Krankheitsfälle, 13 Menschen starben.

Zunächst war befürchtet worden, dass es sich bei der Krankheit womöglich um Ebola handeln könnte (wir berichteten).

Es würden derzeit noch weitere Untersuchungen durchgeführt, um den Erreger zu bestimmen, erklärte die WHO. Es werde geprüft, die Menschen in der Region gegen Meningitis zu impfen. Der erste Patient litt der WHO zufolge an Durchfall, Erbrechen und Verwirrung und starb Ende April. Das Gesundheitsministerium in Liberia reagierte demnach schnell auf die Vorfälle und schickte Proben zur Untersuchung an die amerikanische Gesundheitsbehörde (CDC). (dpa)

Mehr zum Thema

Projekte zu Seltene Erkrankungen, Impfen Antibiotikaverordnung

Innovationsausschuss hält drei Studien für transferwürdig

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nationale Branchenkonferenz in Rostock

Lauterbach: Klinikreform wird „ein Segen“ für Mecklenburg-Vorpommern

Lesetipps
Prinzipiell folge aus REDUCE-AMI, so Prof. Dr. Michael Böhm, dass bei Infarktpatienten mit erhaltener Pumpfunktion keine Betablocker mehr gegeben werden müssten. Das gelte, sofern es keinen anderen Grund für Betablocker gebe, konkret tachykardes Vorhofflimmern oder anhaltende Angina.

© shidlovski / stock.adobe.com

Nach der REDUCE-AMI-Studie

Bye-bye für Betablocker nach Herzinfarkt?

Viele Menschen sind adipös. Die Kombination aus Intervallfasten plus Protein-Pacing kann anscheinend neben einer Gewichtsabnahme auch zu einem gesünderen Mikrobiom verhelfen.

© Aunging / stock.adobe.com

Verändertes Mikrobiom

Intervallfasten plus Protein-Pacing lassen die Pfunde purzeln