Fettstoffwechsel-Störungen

"Jeder sollte seine Blutfettwerte kennen"

NEU-ISENBURG (ob). Am 17. Juni ist bundesweiter "Tag des Cholesterins". Er dient der verstärkten Aufklärung über Möglichkeiten der Prävention atherosklerotisch bedingter Erkrankungen.

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Auch in diesem Jahr ruft die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e.V. zum mittlerweile neunten "Tag des Cholesterins" vor allem Kliniken, Arztpraxen und Apotheken dazu auf, sich mit eigenen Angeboten wie Lipidbestimmungen für eine Verbesserung der kardiovaskulären Prävention zu engagieren.

Ungeachtet der Festlegung auf den 17. Juni stellt die DGFF ihren Aktionspartnern aber frei, wann sie ihren "Tag des Cholesterins" durchführen wollen - Hauptsache, Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich relevanter Risikofaktoren für Atherosklerose finden statt.

Vorbeugende Maßnahmen und frühe Behandlung wichtig

"Jeder Bürger sollte seine Blutfettwerte kennen", fordert die DGFF. Nur so könne rechtzeitig mit vorbeugenden Maßnahmen und einer frühzeitigen Behandlung dem Herzinfarktrisiko begegnet werden. Noch ist die Forderung der DGFF weit davon entfernt, bereits im Alltag umgesetzt zu werden.

An vorangegangenen Aktionstagen gewonnene Erfahrungen zeigen: Nur jeder Dritte kannte seine Cholesterinwerte. Und: Die Messungen ergaben, dass bei jedem Dritten der HDL-Cholesterinwert zu niedrig und der LDL-Cholesterinwert zu hoch war.

Am Samstag, 18. Juni, gibt es in Mannheim eine ärztliche Fortbildungsveranstaltung der DGFF zum Thema Dyslipidämien ( www.lipid-liga.de ).

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