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6000 Erkrankte weltweit

Jetzt vier Coronavirus-Infizierte in Deutschland

Das neue Coronavirus breitet sich weiter aus. In Deutschland hat der erste Patient offenbar weitere Personen in seinem Betrieb angesteckt.

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Vier Coronavirus-Infizierte gibt es aktuell in Deutschland. Sie alle besuchten eine Firmen-Schulung in Stockdorf.

Vier Coronavirus-Infizierte gibt es aktuell in Deutschland. Sie alle besuchten eine Firmen-Schulung in Stockdorf.

© Peter Kneffel/dpa

Peking/München. Die Anzahl der bestätigten Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus ist um 1459 neue Fälle auf mehr als 6000 gestiegen. Weitere 26 Patienten sind in China gestorben. So legte die Zahl der Todesfälle auf 132 zu.

Während es außerhalb der Volksrepublik etwas mehr als 80 nachgewiesene Infektionen gibt, zählte die Gesundheitskommission in Peking bis Mittwoch 5974 Patienten (siehe nachfolgende Grafik). Sie rechnete dabei 23 Infektionen in Hongkong, Taiwan und Macao mit, weil Peking diese Territorien als Teil der Volksrepublik ansieht.

Von den Patienten seien 1239 schwer erkrankt. 103 Erkrankte seien bereits als geheilt entlassen. Es gibt fast 10.000 weitere Verdachtsfälle in China.

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In Deutschland haben sich vier Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert. Die drei am Dienstagabend bekannt gewordenen Fälle stehen in Zusammenhang mit der ersten bestätigten Infektion in Deutschland.

Kollegin aus China brachte Virus mit

Dabei handelt es sich nach Angaben der Behörden um einen 33-Jährigen. Er hatte sich während einer Schulung seiner Firma Webasto in Stockdorf (Bayern) bei einer Kollegin aus China mit dem Coronavirus angesteckt.

In Europa sind ferner vier Fälle in Frankreich bekannt. Immer mehr Länder melden bestätigte Fälle (siehe nachfolgende Tabelle). Neu hinzugekommen sind die Vereinigten Arabischen Emirate.

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„Arztpraxen sollten Mund-Nasen-Schutz vorrätig haben“

Arztpraxen in Deutschland rät eine Virologin, sich einen Vorrat an Mund-Nasen-Schutz zuzulegen.

„Wenn ein Patient in der Grippesaison – und die haben wir ja im Moment – mit Atemwegssymptomen und Fieber in die Praxis kommt, gibt es generell die Empfehlung der deutschen Hygienekommission, dem Patienten einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen und ihn möglichst nicht ins volle Wartezimmer zu setzen. Das gilt auch für einen Patienten, der sich womöglich mit dem neuen Coronavirus infiziert hat“, betonte Professor Ulrike Protzer, Direktorin des Instituts für Virologie an der Technischen Universität München und am Helmholtz Zentrum München, im Interview mit der „Ärzte Zeitung“.

Und sollte sicher feststehen, dass der Patient in den vergangenen 14 Tagen in der chinesischen Metropole Wuhan war oder in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer infizierten Person hatte, sollten Ärzte eine Klinik informieren. (dpa/ths)

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