Ehrung

Julius Springer-Preis für Rheumatologie 2018 verliehen

Ein Weiterbildungsbeitrag zum Thema Gicht ist mit dem diesjährigen Julius Springer-Preis geehrt worden.

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Preisverleihung (vlnr): Joachim Krieger (Geschäftsführung Springer Medizin Verlag), Monika Kretz (Head of Journals & ePublishing Springer Medizin Verlag), PD Dr. Anne-Kathrin Tausche (Preisträgerin 2018), Melanie Goldschmidt (Managing Editor, Zeitschrift für Rheumatologie), Professor Ulf Müller-Ladner (Editor-in-Chief, Zeitschrift für Rheumatologie). DGRH/Hauss

Preisverleihung (vlnr): Joachim Krieger (Geschäftsführung Springer Medizin Verlag), Monika Kretz (Head of Journals & ePublishing Springer Medizin Verlag), PD Dr. Anne-Kathrin Tausche (Preisträgerin 2018), Melanie Goldschmidt (Managing Editor, Zeitschrift für Rheumatologie), Professor Ulf Müller-Ladner (Editor-in-Chief, Zeitschrift für Rheumatologie). DGRH/Hauss

© DGRH/Hauss

MANNHEIM. Der Julius Springer-Preis für Rheumatologie ist zum zweiten Mal verliehen worden, in diesem Jahr an PD Dr. Anne-Kathrin Tausche, Oberärztin am Uniklinikum Dresden. Sie erhält die Auszeichnung von der "Zeitschrift für Rheumatologie", herausgegeben von Springer Medizin, für ihren Beitrag zum Thema Gicht.

Die Rheumatologin nahm den mit 2500 Euro dotierten Preis am 20. September bei der Abendveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) und des Springer Medizin Verlags beim 46. DGRh-Kongress in Mannheim entgegen. "Gicht ist eine häufige Erkrankung, verursacht durch erhöhte Harnsäurekonzentrationen mit Ablagerung von Harnsäurekristallen, oft mit anderen metabolischen Störungen wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes. Die Krankheit sollte daher primär hausärztlich beziehungsweise allgemein-internistisch behandelt werden", stellt die Preisträgerin klar.

"Leider schien das in der Vergangenheit nicht ausreichend der Fall zu sein. Die Gicht wurde als Bagatellerkrankung angesehen", so Tausche. "In der Folge werden Rheumatologen heute zunehmend mit schweren Verlaufsformen konfrontiert." Außerdem seien es auch häufig erst die Rheumatologen, die bei untypischen Fällen und unter Ausschluss einer entzündlich-rheumatisch bedingten Gelenkentzündung die richtige Diagnose stellen und die harnsäuresenkende Therapie der Gicht einleiten, erklärt die Fachärztin.

So werde verständlich, warum mehr Augenmerk auf die Erkrankung gelegt werde, merkt die Rheumatologin an. "Dies scheint sich nicht nur in der Erstellung einer fachärztlichen Leitlinie zur Gicht, sondern auch an einer positiven Resonanz in Bezug auf den vorliegenden CME-Weiterbildungsartikel ‚Gicht‘ auszudrücken."

Der Julius Springer-Preis für Rheumatologie wurde 2016 anlässlich des 75. Bandes der Zeitschrift für Rheumatologie zum ersten Mal verliehen. Alle zwei Jahre werden für den Preis sämtliche in den beiden Vorjahren in der Springer Fachzeitschrift veröffentlichten CME-Weiterbildungsbeiträge berücksichtigt. (mmr)

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