Kaffee oder Kinder

RENO (hub). Klappt's mit dem Nachwuchs nicht, könnte das am hohen Kaffeekonsum der Mutter in spe liegen.

Veröffentlicht:

Denn Koffein hemmt die Kontraktion der Muskulatur im Eileiter, was den Transport der Eizelle verhindern kann. Zu diesem Ergebnis sind US-Forscher durch In-vitro-Experimente mit Eileitergewebe gekommen.

Koffein führte zu einer Hyperpolarisation der Membranen und hemmte so die Muskelkontraktion (BJP 2011; 163: 745).

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Welche Rolle spielt Zink?

© Tondone | AdobeStock

Immunsystem unterstützen:

Welche Rolle spielt Zink?

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Impf- und Zinkstatus im Blick

© Wörwag Pharma | KI-generiert

Bei Risikogruppen:

Impf- und Zinkstatus im Blick

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Wann die Zinkversorgung knapp werden könnte

© artemidovna | AdobeStock

Ernährungsfallen:

Wann die Zinkversorgung knapp werden könnte

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Dr. Thomas Georg Schätzler 12.08.201110:34 Uhr

Koffein und M ä u s e fertilität!

Was nicht passt, wird passend gemacht - mir stehen die Haare zu Berge, weil die ''Key''-Worte "Mouse" oder "Mice" im Abstract der Veröffentlichung des angesehenen ''British Journal of Pharmacology'' n i c h t existieren!
doi: 10.1111/j.1476-5381.2011.01266.x

Erst im zweiten Absatz der Originalarbeit wird verschämt auf die Gattung M a u s und nicht Mensch als Studienobjekt hingewiesen. Vergessen wird allerdings nicht, in der Einleitung auf Studienergebnisse mit frisch gebrühtem Kaffee ("caffeine content of brewed coffee is 56–100 mg") hinzuweisen.

Ich stelle mir dabei lebhaft vor, wie zig Millionen (oder sind es Milliarden?) Mäusefrauen w e l t w e i t morgens ihre Kaffeemaschinen anwerfen, um in Ermangelung wirksamerer oraler Kontrazeption wenigstens durch forcierten Kaffeegenuss ihre überbordende Fertilität zu bändigen.

Aber was haben eigentlich in den Wüsten von Nevada "Muskelpräparate von mehreren Eileitern der Labormäuse" mit der menschlichen Reproduktionsmedizin zu tun? Die Geburtenraten sind u n abhängig von Koffein-Konsumgewohnheiten selbst in Kaffeeanbaugebieten nicht verringert. Hat Kinderkriegen und Kaffeekonsum eher mit psychosozialen, sozioökonomischen und demografischen Faktoren bzw. Summationseffekten bei ''späten Erstgebärenden'' zu tun?

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Long-Toenail-Sign

Was lange Zehennägel bei älteren Patienten über die Gesundheit verraten

Lesetipps