Direkt zum Inhaltsbereich

Kaum Daten zur Fibromyalgie bei Kindern

DATTELN (eb). Können schon Kinder an Fibromyalgie erkranken? Nein, nicht sicher, sagen die 50 Experten aus acht Arbeitsgruppen, die in diesem Frühjahr eine überarbeitete Therapieleitlinie zu diesem Krankheitsbild erstellt haben, wie das Deutsche Kinderschmerzzentrum in Datteln/ Universität Witten/Herdecke mitteilt.

Veröffentlicht:

Denn ob die Kennzeichen einer Fibromyalgie - chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen, Druckschmerz in Tender Points, Erschöpfung - auch für Kinder und Jugendliche gelten, wurde bisher kaum überprüft.

Der federführender Autor der Leitlinie Professor Boris Zernikow rät, bei der Diagnostik etwa juveniles Rheuma auszuschließen und bei der Therapie psychische Erkrankungen wie Angststörungen zu berücksichtigen.

Empfohlen wird für Kinder mit chronischer Schmerzstörung eine multimodale spezialisierte Therapie. Denn nach der Analyse von mehr als 150 Studien profitieren die Kinder von solchen Interventionen.

www.awmf.org; www.deutsches- kinderschmerzzentrum.de

Ihr Newsletter zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Digitale Praxis

KI-Helfer für die Praxis entwickelt Hausarzt Rasche selbst

Lesetipps
Entzündung in der Niere.

© CreativeArt / stock.adobe.com / Generated with AI

Kleingefäßvaskulitiden

IgA-Vaskulitis bei Erwachsenen: Immer nach der Niere sehen!