Kliniken stellen sich auf Infekte mit H5N1 ein

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ROSTOCK (mut). Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern bereiten sich auf Menschen mit Verdacht auf Vogelgrippe vor.

Ein solcher Verdacht besteht etwa dann, wenn Helfer, die tote Vögel einsammeln, plötzlich typische Grippesymptome wie hohes Fieber, Gliederschmerzen und Durchfall bekommen, sagte Professor Emil Reisinger vom Uniklinikum Rostock zur "Ärzte Zeitung".

In dem Klinikum werden solche Menschen zunächst auf die Infektionsstation gebracht, dort wird ein Influenza-A-Schnelltest gemacht. "Das dauert zehn Minuten. Wenn der Test positiv ist, wird sofort mit einer Therapie mit einem Neuraminidase-Hemmer begonnen", sagte Reisinger.

Insgesamt sind in Mecklenburg-Vorpommern über 400 Helfer mit der Eindämmung der Seuche beschäftigt. Bei über 100 Vögeln wurde bislang das H5N1-Virus entdeckt.

Lesen Sie dazu auch: Seuchenhelfern wird Prophylaxe mit Medikamenten angeboten Föderalismus behindert Kampf gegen Tierseuche

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