Universität zu Köln

Klinische Studie zur Liposuktion bei Lipödem

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KÖLN. Die Vor- und Nachteile einer operativen Fettabsaugung beim Lipödem untersucht die Universität zu Köln gemeinsam mit der Hautklinik des Klinikums Darmstadt im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA).

Im Januar hatte der GBA die Studie zur Fettabsaugung beim Lipödem beschlossen. Nun wird der Nutzen der Absaugung gegenüber einer alleinigen nichtoperativen Behandlung wie der „Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie“ in einer randomisierten, kontrollierten, multizentrischen Studie wissenschaftlich untersucht, teilt die Kölner Universität mit. Ziel ist, zu überprüfen, mit welcher Methode nach zwölf Monaten der Schmerz der Patienten erfolgreich gelindert wurde.

„Fettabsaugung gilt potenziell als erforderliche Behandlungsalternative, wurde aber bisher wissenschaftlich nicht hinreichend evaluiert“, wird Professor Oliver Cornely von der Universität Köln in der Mitteilung zitiert. „Bevor entschieden wird, ob diese Operation künftig ambulant zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden kann, muss deshalb evidenzbasiertes Wissen zur Liposuktion vorliegen.“

405 Patientinnen mit gesichertem Lipödem der Beine sollen in der Studie deutschlandweit in bis zu 14 Zentren behandelt werden. Die Studie sieht maximal vier operative Eingriffe vor und erstreckt sich über einen Beobachtungszeitraum von zwölf Monaten sowie einer Nachbeobachtungszeit von weiteren 24 Monaten. (eb)

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