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Konjugierte Linolsäure fördert die Fettreduktion

FRANKFURT AM MAIN (KHS). Der Wunsch vieler Patienten mit Übergewicht ist es, das überschüssige Körperfett zu mindern. Eine solche fettreduzierende Wirkung haben nach Angaben von Professor Jürgen Schrezenmeir konjugierte Linolsäuren (CLA). Eine CLA-reiche Diät bewirkt dabei weniger eine Gewichtsreduktion, sondern vielmehr einen Umbau des Körperfettes zu Nichtfettanteilen des Körpers.

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Der fettreduzierende Effekt kommt auf zwei Wegen zustande, wie der Institutsleiter an der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Kiel bei einem Pressegespräch in Frankfurt am Main berichtet hat: Zum einen durch Hemmung des Enzyms Lipoproteinlipase, das die Einlagerung der Nahrungsfettsäuren aus den Chylomikronen in die Adipozyten ermöglicht, zum anderen durch Steigerung der Lipolyse.

Dabei steige die Fettverbrennung in den Mitochondrien sowohl durch Steigerung der Oxidation als auch durch Aktivierung der Fett-Transportsysteme in die Mitochondrien hinein. In Fertigpräparaten sind konjugierte Linolsäuren, die im Pansen von Wiederkäuern gebildet werden und vor allem in Fleisch und Milch dieser Tiere vorkommen, stark angereichert.

In der CLA-Präparation Tonalin® von Cognis Deutschland ist vor allem das trans-10, cis-12 Isomer der Linolsäure auf bis zu fünfzig Prozent angereichert. Dieses Isomer hat nach Angaben von Schrezenmeir eine besondere Bedeutung bei der Fettverminderung. Der Effekt sei in mehreren Placebo-kontrollierten Studien in den vergangenen fünf Jahren bestätigt worden.

So habe sich in einer neuen Zweijahres-Studie mit 180 adipösen Frauen und Männern das Körperfett in der Verumgruppe um 1,7 bis 2,7 Kilogramm verringert, in der Placegruppe, die Olivenöl erhalten hatte, um 1,5 Kilogramm (Journal of Nutrition, 2005, 135, 778).

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