Kranken nicht widersprechen!

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Oft kommt es bei Gesprächen mit Alzheimer-Kranken zu Mißverständnissen. Diese lassen sich vermeiden, wenn die Gesprächspartner versuchen, sich in die Welt der Kranken zu versetzen - eine Methode, die als Validation bezeichnet wird.

Wenn ein Patient etwa sagt, "Ich will heim zu meiner Mutter", dann macht es keinen Sinn zu widersprechen und zu sagen, daß die Mutter doch längst tot ist, so die US-Gerontologin Naomi Feil.

Der Patient könnte sonst schnell traurig oder aggressiv reagieren. Besser ist, man akzeptiert die Gedankenwelt und stellt Fragen wie "Wo ist die Mutter? Was macht sie, Welche Kleidung trägt sie? Umarmt sie Sie?"

Damit, so Feil, gibt man dem alten Menschen die Möglichkeit, die Mutter, die gerade seine Gedanken und Gefühle beherrscht, herbeizuholen. Das kann den Patienten dann oft wieder beruhigen.

Lesen Sie dazu auch: Helfen heißt, Demenz-Patienten früh zu behandeln Demenz-Tests dauern oft nur wenige Minuten Aktionen zum Alzheimer-Tag Pflegetips für Angehörige

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