Metaanalyse bestätigt Schutzeffekt von Dronedaron

ORLANDO (ob). Der derzeit klinisch geprüfte Wirkstoff Dronedaron ist das erste Antiarrhythmikum, das bei Patienten mit Vorhofflimmern nicht nur Arrhythmierezidiven vorbeugt. Sondern es reduziert nachweislich auch die Inzidenz von tödlichen und nichttödlichen kardiovaskulären Ereignissen signifikant.

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Dieser bereits in der ATHENA-Studie dokumentierte Nutzen ist jetzt in einer neuen Metaanalyse unter Einschluss von vier weiteren placebokontrollierten Dronedaron-Studien bestätigt worden.

Dronedaron verringerte in der ATHENA-Studie die Inzidenzrate für den primären Endpunkt (Tod jeglicher Ursache und Klinikeinweisungen aus kardiovaskulären Gründen) signifikant um 24 Prozent im Vergleich zu Placebo. Die Rate kardiovaskulär bedingter Todesfälle wurde ebenfalls signifikant um 29 Prozent reduziert - primär durch eine signifikante Verringerung von Todesfällen infolge Arrhythmien um 45 Prozent.

Für die jetzt in Orlando vorgestellte Metaanalyse hat eine Arbeitsgruppe um den Arrhythmie-Experten Professor Stefan Hohnloser aus Frankfurt außer ATHENA noch vier weitere Dronedaron-Studien herangezogen. Ihr liegen Daten von nunmehr 6157 Studienpatienten mit Vorhofflimmern oder -flattern zugrunde.

Die erweiterte Analyse ergab in der Dronedaron-Gruppe 850 und in der Placebo-Gruppe 987 primäre Endpunktereignisse. Wie schon in ATHENA entspricht auch dieser Unterschied einer signifikanten relativen Reduktion der Ereignisrate um 24 Prozent durch Dronedaron. Auch die Analyse der kardiovaskulären Todesfälle bestätigt die in ATHENA beobachtete Risikoreduktion um 29 Prozent (73 versus 98 Ereignisse). Die Zahl plötzlicher Herztode wurde durch Dronedaron halbiert (19 versus 36 Ereignisse).

Die neuen Daten belegen zudem eine Konsistenz der günstigen Wirkung der Substanz in allen untersuchten Subgruppen.

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