DGIM-Kongress

Molekulare Medizin im Kommen

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MANNHEIM. Molekulare Prinzipien stehen in der Medizin kurz vor der Umsetzung. Auf dem Internistenkongress sind Beispiele in der Onkologie, Kardiologie und Gastroenterologie vorgestellt worden.

Das fortgeschrittene Bronchialkarzinom hat sich von einer kaum therapierbaren Krebsentität zu einem der dynamischsten Forschungs- und Behandlungsfelder in der Onkologie entwickelt - dank Mutationsanalysen.

Bei Herz-Kreislauferkrankungen hat sich die Sterblichkeit in den letzten 60 Jahren um mehr als zwei Drittel reduziert. Doch trotz aller therapeutischen Meilensteine bleiben diese Erkrankungen weiterhin eine führende Todesursache in der westlichen Welt. Voraussetzung für eine bessere Prognose der Patienten ist ein besseres Verständnis der molekularen Ursachen.

Molekulare Therapieprinzipien sind in der Gastroenterologie auf dem Vormarsch. In den letzten Jahren konnten sie die Behandlung von Chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Kolonkarzinomen und Hepatitis C erweitern. (eb)

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Es gibt tierexperimentelle Studien, wonach Mikroplastik entzündungsverstärkend wirkt, wenn durch ein zusätzliches Agens die Tight junctions zwischen Darmzellen zerstört sind. Wenn also zu einer hohen Mikroplastik-Konzentration zusätzlich pathogene Faktoren hinzukommen, könnte dies entzündungsfördernd wirken, etwa bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

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