Gesundheit von Mutter und Kind

Neue Empfehlungen zur Ernährung während der Schwangerschaft

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BONN. Das Netzwerk Gesund ins Leben hat die bundesweit einheitlichen Handlungsempfehlungen für die Schwangerschaft aktualisiert und um Empfehlungen für die präkonzeptionelle Phase erweitert, teilt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) mit.

Welche Vitamine und Mineralstoffe sind als Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft sinnvoll? Vegan essen: Was müssen Schwangere (in spe) darüber wissen?

Wieviel sollen sich werdende Mütter bewegen? Auf der Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse geben die aktualisierten Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Lebensstil vor und in der Schwangerschaft klare Antworten für die Beratung und Unterstützung von Frauen in der Zeit der Familienplanung und von werdenden Eltern, zum Beispiel im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen. Neu sind Empfehlungen für Frauen, die bald oder später einmal schwanger werden wollen.

Die präkonzeptionelle Phase lässt sich dazu nutzen, mit der Einnahme von Folsäure zu beginnen, das Körpergewicht bestmöglich an ein Normalgewicht anzunähern, Gewohnheiten zu überprüfen (zum Beispiel die Rauchentwöhnung anzugehen) sowie den Impfstatus und die Zahngesundheit zu checken, heißt es in der Mitteilung.

So können günstige Bedingungen für den Verlauf der Schwangerschaft und für die Gesundheit von Mutter und Kind geschaffen werden.

"Bei Prävention gilt: je früher sie ansetzt, desto besser", erklärt Professor Berthold Koletzko, Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. und Sprecher des wissenschaftlichen Beirats von Gesund ins Leben.

"Neben der Genetik spielen äußere Einflüsse eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Übergewicht und bestimmten Erkrankungen. Dabei gelten die ersten 1000 Tage ab der Empfängnis als besonders sensitives Zeitfenster und bereits vor der Schwangerschaft lassen sich Weichen in Richtung Gesundheit stellen." (eb/ikr)

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