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Neue kardiovaskuläre Biomarker

WIESBADEN (ob.) Neue Biomarker rücken als Prädiktoren für ein erhöhtes KHK-Risiko stärker in den Blickpunkt.

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Die Blutanalyse verrät Vieles: Biomarker gewinnen auch in der Kardiologie immer mehr an Bedeutung.

Die Blutanalyse verrät Vieles: Biomarker gewinnen auch in der Kardiologie immer mehr an Bedeutung.

© Klaro

Neben die traditionellen kardiovaskulären Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes oder Dyslipidämie treten zunehmend neue und hoch relevante Prädiktoren eines erhöhten Risikos für KHK und plötzlichen Herztod.

Dies sind metabolische Phänotypen ebenso wie serologische und genetische Biomarker. Es ist absehbar, dass diese Erkenntnisse zu einer Neudefinition des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen werden.

In mehreren Studien ist mittlerweile untersucht worden, ob sich durch diese neuen Biomarker die Vorhersagekraft für die künftige Entwicklung kardiovaskulärer Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall verbessern lässt. Zu diesen potenziellen Prädiktoren zählen unter anderem die kardialen Troponine und NT-proBNP als sensitive Marker für myokardiale Zellschäden.

Auch das hoch sensitive C-reaktive Protein als Marker der systemischen Entzündung (hs-CRP) steht als - kontrovers beurteilter - Risikoprädiktor in der Diskussion. Die Troponine sind bereits diagnostischer Standard beim Nachweis eines Myokardinfarktes, die natriuretischen Peptide (BNP, NT-proBNP) haben inzwischen Bedeutung in der Diagnostik der Herzinsuffizienz erlangt.

Um den additiven Nutzen dieser neuen Biomarker für die individuelle Risikoabschätzung zu klären, bedarf es großer prospektiver Studie.

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