Hoffnung zerschlagen

Neues Knochenmark doch keine Option bei HIV

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MIAMI. Die Hoffnung, HIV-Infizierte mittels Knochenmarktransplantation von den Aids-Erregern befreien zu können, hat sich zerschlagen.

Wie berichtet, hatten Forscher im Juli bei der Aidskonferenz in Kuala Lumpur einen überraschenden Erfolg gemeldet: Bei zwei HIV- infizierten Krebspatienten waren nach Knochenmarkstransplantationen keine Viren mehr gefunden worden.

Doch inzwischen sind beide Patienten wieder HIV-positiv, wie die Ärzte jetzt bei einer Fachkonferenz in Miami berichteten.

Von Anfang an hatten Experten vor trügerischen Hoffnungen gewarnt und darauf hingewiesen, dass eine medikamentöse Therapie mit dem Ziel, die Viren in Schach zu halten, nach wie vor Goldstandard ist. (eb)

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