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Phytotherapie

Neues zur Pflanzenkombi bei Colitis

Ein Phytotherapeutikum verringert wohl proinflammatorische Prozesse in Makrophagen.

Veröffentlicht:

In-vitro-Untersuchungen haben weitere pharmakologische Mechanismen entschlüsselt, auf der die anti-inflammatorische Wirkung des Phytotherapeutikums Myrrhinil-Intest® basiert, berichtet die Uni Leipzig. Die Ergebnisse bestätigten die lange bekannte antiinflammatorische Wirkung der Pflanzenkombi und liefern einen weiteren Grund für ihren Einsatz bei der Therapie von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, so Studienleiterin Dr. Cica Vissiennon in der Mitteilung. Die darin enthaltenen Heilpflanzen Myrrhe, Kamille und Kaffeekohle sollen sowohl die Genexpression beeinflussen als auch die Proteinfreisetzung in aktivierten humanen Makrophagen. Eine klinische Studie der Uni Duisburg-Essen habe bereits 2013 die praktische Wirksamkeit des Phytotherapeutikums bei CED gezeigt (Aliment Pharmacol Ther 2013; 38: 490-500). Zur Remissionserhaltung bei Colitis ulcerosa sei das pflanzliche Arzneimittel vergleichbar wirksam wie Mesalazin gewesen. (eb)

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