Nach Herz-Op

Psychologische Betreuung hilft Patienten

Veröffentlicht:

JENA. Psychologische Interventionen vor oder nach offener Herz-Op reduzieren die psychische Belastung der Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Meta-Analyse von 19 Studien mit insgesamt 2164 Patienten (Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, online 26. Mai), teilt das Uniklinikum Jena mit.

In der Zusammenfassung der Studien hätten sich die psychologischen Unterstützungsmaßnahmen als wirksam erwiesen, um Ängste und Depressivität zu reduzieren. Dieser Effekt habe nachweislich auch nach der Entlassung angehalten.

Dagegen hätten keine Belege gefunden werden können, dass psychologische Unterstützung im Rahmen des stationären Aufenthaltes der Patienten die Intensität der Schmerzen senkt.

Aussagen über die positive Wirkung der Interventionen auf die Mobilität der Patienten nach der Operation und den Schmerzmittelverbrauch seien aufgrund der mangelhaften Studienlage nicht möglich gewesen. (eb)

Mehr zum Thema

Mortalitätsraten im Vergleich

Nutzen von Takotsubo-Therapie ungewiss

378 Badetote im vergangenen Jahr in Deutschland

DLRG rettet im Vorjahr 870 Menschen aus dem Wasser

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Patient bei einer Videosprechstunde mit Ärztin

© AJ_Watt / Getty Images / iStock

Digitale Gesundheitsanwendungen

DiGA oder doch lieber App?