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Ran an den Kaffee bei chronischer Lebererkrankung!

BETHESDA (hub). Patienten mit chronischer Lebererkrankung sollte zu Kaffeekonsum von mehr als zwei Tassen täglich geraten werden. Das legt eine Studie aus den USA nahe (Hepatology 2010; 51: 2012).

Veröffentlicht:

Aufgenommen wurden 177 Patienten mit chronischer Lebererkrankung im mittleren Alter von 51 Jahren, darunter 121 mit chronischer Hepatitis C. Zu Beginn und nach sechs Monaten wurde die Leber biopsiert und weitere Parameter erhoben.

Die Ergebnisse: Der Konsum von mehr als 308 mg Koffein täglich (entspricht 2,25 Tassen Kaffee) war mit einer Reduktion der Leberfibrose verbunden (Odds Ratio 0,33). Das galt auch für die Patienten mit HCV-Infektion (OR 0,19). Ebenso waren die Transaminasewerte verringert.

Die positive Wirkung auf die Fibrose ist dabei nicht auf das Koffein an sich zurückzuführen. Koffein aus anderen Quellen als Kaffee (Tee, koffeinhaltige Limo und anderes) hatte keine Wirkung auf die Leber, ebenso wenig entkoffeinierter Kaffee.

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