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Rauchen und Schlemmen für Sozialsysteme

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BILTHOVEN (mut). An dem oft zitierten "sozial verträglichen Frühableben" ist offenbar etwas dran: Zumindest nach Daten einer neuen Studien aus den Niederlanden kommen Raucher und Dicke für die Gesellschaft billiger als dünne Nichtraucher.

Im Auftrag des niederländischen Gesundheitsministeriums hatten Forscher um Dr. Peter van Baal aus Bilthoven die Gesundheitskosten berechnet, die Raucher und Adipöse im Laufe ihres Lebens verursachen. Diese hatten sie mit den Kosten verglichen, die bei normalgewichtigen Nichtrauchern (BMI 18,5 bis 25) entstehen.

Das Ergebnis der Simulation: Bis zum Alter von 56 Jahren sind die Kosten bei den Adipösen am höchsten. Aufgrund der geringeren Lebenserwartung verursachen Dicke und Raucher insgesamt jedoch weniger Kosten. So ermittelten die Forscher für schlanke Nichtraucher einen Betrag von 281 000 Euro (bezogen auf eine Lebenserwartung von im Schnitt 84 Jahren).

Bei Adipösen betrugen die Gesundheitskosten 250 000 Euro (Lebenserwartung: 80 Jahre). Raucher mit einer Lebenserwartung von im Schnitt nur 77 Jahren verursachen nach dieser Berechnung dagegen mit 220 000 Euro die geringsten Kosten (PLoS Medicine 5, 2008 e29).

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