Vorsorge

Risikofaktoren für Darmkrebs im Fokus

Veröffentlicht:

Auf dem diesjährigen Kongress der European Crohn and Colitis Organisation in Amsterdam wurde eine Studie vorgestellt, in der Risikofaktoren für die Entwicklung von Darmkrebs bei Colitis ulcerosa analysiert wurden. 987 Patienten nahmen daran teil, die von 2003 bis 2012 insgesamt 6985 Koloskopien mitgemacht hatten. Der mediane Follow-up betrug elf Jahre nach Beginn der Beobachtung. 9,8 Prozent entwickelten ein kolorektales Karzinom.

Die multivariaten Analyse erbrachte folgende Risikofaktoren: erhöhter durchschnittlicher histologischer Entzündungsscore, endoskopische Zeichen für Chronizität (etwa tubuläres oder verkürztes Kolon), Kolonstrikturen sowie eine primär sklerosierende Cholangitis. Patienten mit solchen Risikofaktoren sollten einer besonders engmaschigen koloskopischen Überwachung unterzogen werden. (abi)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Guselkumab jetzt auch für MC und CU zugelassen

Qual der Wahl

Therapie-Entscheidung bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa: Welche Türe nehmen?

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Evolution der Therapiesteuerung

Diabetesmanagement: Das Ende des HbA1c-Werts?

Lesetipps
Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte

© Daniel Karmann/dpa

Stichtage rücken näher

Warum es sich für Praxen lohnt, vor dem 1. Oktober in die ePA einzusteigen

Rezeptunterschrift? Immer eigenhändig. Immer!

© detailblick-foto / stock.adobe.com

Bundessozialgericht

Rezeptunterschrift gestempelt: Internist drohen 1,24 Millionen Euro Regress