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WIRKSTOFFE IN DER HOMÖOPATHIE

Sepia, der Tintenfisch

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Sepia officinalis, der Tintenfisch, gehört zu den Weichtieren, wie Schnecken und Muscheln auch. Für die Homöopathie werden Zubereitungen aus der getrockneten Tinte aus dem Tintenbeutel gefertigt. Sepia gehört zu den großen homöopathischen Mitteln, vor allem für Frauen.

Leitsymptome: Sepia wirkt auf das venöse System, vor allem im weiblichen Becken und gilt deshalb als Frauenmittel. Typische Symptome sind plötzliche Erschöpfung, plötzliche Blutwallungen, Krämpfe, Blutungen; Bindegewebsschwäche; Schwangerschaftsbeschwerden. Kalte Luft oder sexuelle Ausschweifungen verschlimmern die Beschwerden; Besserung durch Wärme und Bewegung.

  • Leicht kränkbare, empfindliche Menschen, reizbar, zorniges Gemüt. Abneigung gegen Gesellschaft, aber auch Angst, allein zu sein.
  • Starke Empfindlichkeit gegen Gerüche; fauliger Geschmack im Mund, flaues Gefühl in der Magengegend.
  • Gefühl der Schwäche in der Vulva; als wollte etwas aus der Vulva herausdrängen.
  • Stark empfundenes Pulsieren im Körper, Herzklopfen, das in Linksseitenlage schlimmer wird. Fliegende Hitze, nächtliche Blutwallungen.
  • Wellenartige Kopfschmerzen während der Menstruation und bei spärlicher Blutung.

Bewährt bei: Überarbeiteten Frauen, die Uterusbeschwerden haben oder zu einem Uterusvorfall neigen; allgemein bei Bindegewebsschwäche, Muskelzuckungen; Brennen in verschiedenen Körperstellen. Passt auch bei gastrointestinalen Befunden wie Kollern im Abdomen, Druck im Mastdarm oder Mastdarmvorfall. Bewährt auch bei Blutungen, Schwäche- und Erschöpfungsgefühl sowie in der Schwangerschaft und bei Abortneigung. Sepia passt auch bei Kindern, die sich bei Wetterumschwüngen leicht erkälten. (gwa)

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