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Shiatsu lindert Beschwerden durch Chemotherapie

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WETTINGEN/SCHWEIZ (ars). Shiatsu lindert nach einer Chemotherapie die unerwünschten Wirkungen und beschleunigt die Erholung. Daran erinnert die Shiatsu Gesellschaft Schweiz in einer Mitteilung, in der sie sich auf eine Studie am Krankenhaus von Saintes in Frankreich beruft. Die 16 Teilnehmer bewerteten die Intensität des Unwohlseins auf einer Skala von 1 bis 10. Nach den Sitzungen hatten sich die Beschwerden um 40 und 83 Prozent verringert. Der auffälligste Vorteil ergab sich bei Erbrechen, Übelkeit und Mundproblemen, am wenigsten besserte sich die Müdigkeit.

Shiatsu ist eine aus Japan stammende, in der traditionellen fernöstlichen Philosophie und Gesundheitslehre wurzelnde Therapie. Mit spezifischen Grundtechniken wie senkrechtem Daumendruck und Anlehnen sowie Spezialmethoden wie Einsatz von Ellbogen, Knien, Gelenk-Rotationen oder Dehnungen stärkt der Therapeut energiearme Bereiche, löst Blockaden, dehnt und lockert Muskeln und mobilisiert Gelenke. So sollen die Lebensfunktionen unterstützt und harmonisiert werden.

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