Typ-2-Diabetes

Starthilfe für die Insulin-Therapie

Viele Typ-2-Diabetiker fühlen sich überfordert, wenn der Arzt ihnen plötzlich zur Umstellung auf Insulin rät. Um diese Hürde zu überwinden, braucht der Patient eine umfassende Schulung und engmaschige Betreuung.

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Mit der Verordnung von Insulin glargin (Abasaglar®), einem analogen Basalinsulin für die tägliche Anwendung, erhält der Patient eine Informationsmappe für das Selbstmanagement.

Sie umfasst zahlreiche Informationsmaterialien, Videos mit Anwendungshinweisen und ein Diabetes-Tagebuch zum kostenlosen Download. Den Zugang erhalten die Patienten über ihren Arzt.

Die bei den Patienten verbreitete Vorstellung, die Umstellung auf Insulin bedeute, in ihrer bisherigen Therapie versagt zu haben, ist ein Prädiktor für das Ablehnen von Insulin, erklärte Diplom-Psychologin Susan Clever, Diabetespraxis Blankenese, Hamburg bei einer von den Unternehmen Boehringer Ingelheim und Lilly unterstützten Veranstaltung.

Diese und weitere Ursachen für eine unzureichende Adhärenz bei der Insulintherapie wurden analysiert und daraus gezielte Empfehlungen für eine optimierte Betreuung von Patienten rund um den Insulinstart entwickelt (Int J Clin Pract 2017, e12973).

Der Arzt benötigt Kommunikationsstrategien, die dem Patienten helfen, seine Vorbehalte gegen eine Insulintherapie zu überwinden. Ein Leitfaden für das Patientengespräch mit praktischen Tipps für den Praxisalltag unterstützt den Arzt dabei, die Adhärenz des Patienten langfristig zu stärken und den Glukosestoffwechsel gut einzustellen.

Das erste als Insulin-Biosimilar zugelassene analoge Basalinsulin Abasaglar® ist vergleichbar mit der Referenz Insulin glargin: Es bewirkt eine effektive Blutzuckerkontrolle und eine signifikante HbA1c-Reduktion und zeichnet sich durch ein gutes Verträglichkeits- und Immunogenitätsprofil sowie eine niedrige Hypoglykämierate aus.

Das Insulin-Biosimilar kann bei Patienten mit Typ-1-Diabetes in Kombination mit Mahlzeiteninsulin und bei Patienten mit Typ-2-Diabetes in Kombination mit oralen Antidiabetika eingesetzt werden. Die Anwendung ist im Fertigpen (KwikPen) oder im wiederverwendbaren HumaPen® Savvio leicht zu handhaben. (djb)

Der Leitfaden mit Praxistipps zum gelungenen Insulinstart steht kostenlos zum Download zur Verfügung: www.abasaglar.de/broschueren

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Seltene, aber schwere Nebenwirkung

NSAR und Metformin: eine gefährliche Kombination

Das könnte Sie auch interessieren
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Abb. 1: Risikoreduktion durch Bempedoinsäure gegenüber Placebo in der CLEAR-Outcomes-Studie für den primären 4-Komponenten-Endpunkt (A) und den sekundären 3-Komponenten-Endpunkt (B) stratifiziert nach Diabetes-Status

© Springer Medizin Verlag

Diabetes mellitus

Bempedoinsäure: Benefit für Hochrisiko-Kollektive

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Daiichi Sankyo Deutschland GmbH, München
Porträts: [M] Feldkamp; Luster | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

© Portraits: [M] Feldkamp; Luster | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Die Schilddrüse tickt in jedem Lebensalter anders

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Halitosis

Was hinter Mundgeruch stecken kann

Lesetipps
Beratung Ärztin und Patientin

© Krakenimages.com / stock.adobe.com

Praktische Tipps

Beratungsfall Patientenverfügung – worauf es ankommt