Kommentar

Teamwork als Verpflichtung

Peter OverbeckVon Peter Overbeck Veröffentlicht:

Die jetzt vorgestellte PARTNER-Studie wird dem Verfahren des kathetergestützten Klappenersatzes bei Aortenstenose noch stärkeren Rückenwind bescheren. Nach ihren Ergebnissen kommt diese Methode nicht nur bei inoperablen Patienten, sondern nun auch als Alternative zum herzchirurgischen Klappenersatz bei operablen Hochrisiko-Patienten in Betracht.

Deutschland ist schon jetzt weltweit Spitzenreiter bei der Nutzung dieses innovativen Therapieverfahrens. Die Studie bietet neuen Zündstoff für Herzchirurgen und interventionelle Kardiologen, für die nach der koronaren Drei-Gefäßerkrankung schon seit einiger Zeit auch die Aortenstenose eine umkämpfte Indikation ist.

Eine Verschärfung dieses Streits beider Fachgruppen wäre allerdings das glatte Gegenteil dessen, was als Wirkung der neuen Studie zu wünschen wäre.

Ihre Ergebnisse, die den kathetergestützten und den operativen Klappenersatz bei Aortenstenose als alternative Optionen mit spezifischen Risiken ausweisen, lassen als Konsequenz eine enge Kooperation von Kardiochirurgen und Kardiologen ratsam erscheinen. Die Entscheidung, welches im Einzelfall jeweils die beste Option für den Patienten ist, sollten beide Seiten im "Herzteam" gemeinsam treffen.

Lesen Sie dazu auch: Aortenstenose: Klappenersatz per Herzkatheter so gut wie Operation

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Herzinsuffizienz

HFrEF-Therapie: So sieht die optimale Therapie (derzeit) aus

Herzinsuffizienz

HFpEF: Sport hilft – wenn er durchgezogen wird

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Brustkrebs Symbolbild

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Risikoadaptiert und individualisiert behandeln

Frühes Mammakarzinom: So optimieren Sie die Therapie

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Eine Ärztin spricht mit einer Patientin.

© Siphosethu F / peopleimages.com / Stock.adobe.com

Krebsprävention durch Kommunikation

Zu Krebs halten sich Mythen und Irrtümer hartnäckig – Aufklärung tut not

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Drei Operateure in einem Operationssaal.

© Robert Kneschke / stock.adobe.com

Krebskongress

Tumorchirurgie: Geschlecht zählt auf beiden Seiten des Skalpells

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe