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Besonders in Malawi und Mosambik

UN: „Äußerst besorgniserregender“ Cholera-Ausbruch in Südost-Afrika

Schlechte Wasser- und Sanitärversorgungen haben im östlichen und südlichen Afrika zu schweren Cholera-Ausbrüchen geführt. Welche afrikanischen Staaten betroffen sind, zeigt unsere Karte.

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Das Bakterium Vibrio cholerae, das Cholera auslöst.

Das Bakterium Vibrio cholerae, das Cholera auslöst.

© Kateryna_Kon / stock.adobe.com

Lilongwe. Elf Länder im östlichen und südlichen Afrika erleben nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef einen „äußerst besorgniserregenden“ Cholera-Ausbruch . In den vergangenen 13 Monaten seien etwa 68.000 Fälle und knapp 1.800 Todesfälle registriert worden, teilte Unicef am Freitag mit. Es werde jedoch eine wesentlich höhere Dunkelziffer vermutet, da viele Fälle nicht gemeldet würden. Die am stärksten betroffenen Länder seien Malawi und Mosambik. Außerdem betroffen sind Südsudan, Demokratische Republik Kongo, Kenia, Äthiopien, Burundi, Sambia, Tansania, Südafrika und Simbabwe (siehe nachfolgende Grafik).

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Grund für den weitreichenden und langwierigen Ausbruch seien schlechte Wasser- und Sanitärversorgung, anhaltende Konflikte sowie schwache Gesundheitssysteme, sagte Unicef-Regionaldirektorin Lieke van de Wiel. Zudem habe die Region in den vergangenen Monaten extreme Wetterereignisse erlebt, die die Lage weiter verschlechterten. Malawi erhole sich laut Unicef noch immer von den Tropenstürmen Ana und Gombe, die das Land vor gut einem Jahr heimsuchten.

In Mosambik hat Anfang des Jahres Zyklon Freddy für starke Verwüstungen und Überflutungen gesorgt. Der Zyklon, bei dem in Mosambik und dem benachbarten Inselstaat Madagaskar im Februar 21 Menschen ums Leben kamen, soll Wetterexperten zufolge in wenigen Tagen nochmals nach Mosambik zurückkehren. (dpa/mmr)

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