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Warum Raucher die Folgen des Rauchens nur wenig fürchten

BONN (eb). Forscher haben bei Rauchern deutliche Veränderungen in der Emotionsverarbeitung festgestellt. Nach einer zwölfstündigen Abstinenz war bei den Süchtigen das Furchtzentrum im Gehirn weitgehend außer Kraft gesetzt, teilt die Uni Bonn mit.

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Die Forscher vermuten, dass Abschreckungskampagnen mit Bildern von Raucherlungen auf Zigarettenpackungen bei dieser Zielgruppe kaum wirken.

Rauchern und Nichtrauchern wurden in der Studie jeweils Fotos von fröhlichen, angsterfüllten und neutralen Gesichtern gezeigt. Gleichzeitig erfassten die Forscher die Gehirnaktivität der Probanden, besonders in der Amygdala.

Diese war immer dann aktiv, wenn die Probanden ängstliche Gesichter zu sehen bekamen - bei Rauchern und Nichtrauchern. Hatten die Raucher aber eine zwölfstündige Abstinenz hinter sich, zeigte sich ein anderes Bild.

Die Aktivität des Furchtzentrums war bereits nach wenigen Stunden Enthaltsamkeit im Vergleich zu vorher stark herabgesetzt. Die Abstinenz scheint also die Furcht zu hemmen. Die Raucher fürchten sich so nicht vor den Folgen des Rauchens.

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