Angststörungen

Wenn die Angst nicht abklingen will

NEU-ISENBURG (eb). Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Berlin haben einen Mechanismus entdeckt, der nach Stressereignissen das Vergessen der Furcht unterbindet.

Veröffentlicht:

Sie zeigten, dass das Abklingen der Angst unterbleibt, wenn zu wenig Dynorphine im Gehirn ausgeschüttet werden. Die Ergebnisse können neue Wege in der Behandlung von Traumapatienten ebnen (Journal of Neuroscience 2012; 32(27): 9335-9343).

Analog zu Versuchen mit Mäusen hielt auch bei Testpersonen mit der geringeren Genaktivität für Dynorphin eine Stressreaktion deutlich länger an als bei Probanden mit deutlich größerer Ausschüttung.

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Orphan Drugs treiben die Preisentwicklung von Arzneimittel voran – sie bilden das Schwerpunktthema des DAK-Reports.

© Sven Bähren / Stock.Adobe.com

Update

DAK-Report

AMNOG-Report: Umgang mit Orphan Drugs in der Diskussion

Die Labore laufen allmählich über: Omikron lässt die PCR-Nachfrage rasant steigen.

© BDL

Corona-Diagnostik

Labore fordern PCR-Priorisierung