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Worte können direkt Schmerzen auslösen

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JENA (eb). "Achtung, jetzt piekst es gleich." Vielen wird nach dieser Ankündigung beim Arzt mulmig. Sobald die Nadel der Spritze die Haut berührt, ist der stechende Schmerz schon deutlich zu spüren. "Nach einer solchen Erfahrung reicht es dann bei der nächsten Impfung schon aus, sich allein das Bild der Nadel ins Gedächtnis zu rufen, um unser Schmerzgedächtnis zu aktivieren", sagt Professor Thomas Weiß von der Universität Jena. Wie der Psychologe und sein Team jetzt erstmals in einer Studie gezeigt haben, sind es jedoch nicht nur schmerzhafte Erfahrungen und Assoziationen, die unser Schmerzgedächtnis alarmieren, sondern auch verbale Reize. Sobald wir Worte hören wie "quälend," "zermürbend" oder "plagend" werden im Gehirn die Regionen aktiviert, in denen wir Schmerzen verarbeiten.

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