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Lebendspende

Am häufigsten wird eine Niere gespendet

Die Sächsische Landesärztekammer hat ihren Jahresbericht zur Lebendspende vorgelegt. 28 Anträge wurden 2019 bei der Lebendspendekommission der Kammer eingereicht.

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Dresden. In Sachsen haben im vergangenen Jahr in 13 Fällen Eheleute ein Organ an ihren Partner oder ihre Partnerin gespendet. Das teilte die Sächsische Landesärztekammer in Dresden mit. Zehnmal hätten eine Mutter oder Vater ein Organ an ein eigenes Kind gespendet. In der Mehrzahl der Fälle sei eine Niere gespendet worden. Vereinzelt wurden auch Teile der Leber gespendet. Menschen handelten bei Lebendspenden „im Bewusstsein, ihre eigene Gesundheit zu gefährden“ und seien „angetrieben von einem starken Gefühl der Hilfsbereitschaft gegenüber dem anderen“, sagt Kammerpräsident Erik Bodendieck.

Insgesamt waren bei der Lebendspendekommission der Kammer 28 Anträge eingegangen, im Vorjahr waren es 30.

Die Lebendspendekommission der Landesärztekammer prüft jeweils vorab, ob die Spende tatsächlich freiwillig ist und ob Anhaltspunkte für Organhandel vorliegen. (sve)

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