„ÄrzteTag“-Podcast

Augen auf in der Praxis – Alkoholprobleme früh erkennen

Deutschland hat ein Alkoholproblem. Die neue S3 Leitlinie „Alkoholbezogene Störungen“ setzt daher auf die Frühdiagnostik. Im Podcast erläutert Professor Ulrich Preuss, welche wichtige Rolle dabei den Hausärzten zukommt.

Von Ruth NeyRuth Ney Veröffentlicht:
Professor Ulrich Preuss ist Arzt für Psychiatrie und -psychotherapie und aktuell Klinikdirektor der Vitos Klinik Herborn.

Professor Ulrich Preuss ist Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie und aktuell Klinikdirektor der Vitos Klinik Herborn.

© Vitos Herborn

Auf den Erfolg müssen wir anstoßen! Stößchen! Auf den Schreck einen Schnaps! – Kommt Ihnen bekannt vor? Vermutlich. Denn der Konsum von Alkohol gehört für die meisten erwachsenen Deutschen ganz selbstverständlich zum Leben dazu, Alkohol ist überall und (fast) jederzeit verfügbar und zudem relativ billig. Gerade das begünstigt allerdings auch den fließenden Übergang von (noch) normalem zu risikoreichem Trinken und zur Abhängigkeit.

Zum Verdeutlichen: In Deutschland trinkt jeder Einwohner über 15 Jahre im Durchschnitt über 130 Liter alkoholhaltige Getränke in einem Jahr. Das entspricht knapp elf Litern reinem Alkohol. Wir sind damit weltweit auf den vorderen Rängen. Die Kehrseite: Insgesamt 3 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren hatten nach Zahlen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen im Jahr 2018 eine alkoholbezogene Störung. Die vor kurzem aktualisierte S3-Leitlinie „Alkoholbeozogene Störungen“ setzt daher vor allem auf die Frühdiagnostik. Im Podcast-Gespräch erläutert Professor Ulrich Preus von der Vitos Klinik Herborn, wie hier bereits in der Hausarztpraxis gezielt auf Suchtzeichen geachtet und reagiert werden sollte. (Dauer 20:41 Minuten)

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