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Bis zu 55.000 Euro

Ansiedlungsprämie für Hausärzte in 21 brandenburgischen Versorgungsbereichen

Hausärzte, aber auch Augenärzte, Frauenärzte, Pädiater, Dermatologen, HNO-Ärzte und Nervenärzte können in zahlreichen Orten Brandenburgs einen Ansiedlungszuschuss bis zu 55.000 Euro erhalten.

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Wer in bestimmten Regionen Brandenburgs eine Arztpraxis eröffnet, kann einen Ansiedlungszuschuss erhalten,

Wer in bestimmten Regionen Brandenburgs eine Arztpraxis eröffnet, kann einen Ansiedlungszuschuss erhalten.

© Peter Kneffel/picture alliance/dpa

Potsdam. In Brandenburg können Hausärzte, die sich niederlassen wollen, in insgesamt 21 Versorgungsbereichen einen Zuschuss von bis zu 55.000 Euro erhalten.

Auch Augenärzte, Frauenärzte, Pädiater, Dermatologen, HNO-Ärzte und Nervenärzte können in zahlreichen Orten einen Ansiedlungszuschuss erhalten. Das teilten die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) und die Brandenburger Krankenkassen am Mittwoch mit.

„Unabhängig vom Wohnort wollen wir für alle Brandenburgerinnen und Brandenburger eine bedarfsgerechte ambulante Versorgung“, sagte die KVBB-Vorsitzende, Dr. Catrin Steiniger. „Um dies gerade auch in ländlichen Regionen gewährleisten zu können, ist die gemeinsame Förderung mit den Krankenkassen eine wichtige Maßnahme.“ Seit 2007 hätten 131 Praxen davon profitiert. Über 5,4 Mio. Euro seien für Zulassungen und Anstellungen in Förderregionen ausgezahlt worden.

Auch die Leiterin der vdek-Landesvertretung Berlin/Brandenburg, Marina Rudolph, verwies darauf, dass die gezielte finanzielle Förderung sei ein Weg, um der Unterversorgung in ländlichen Regionen entgegenzuwirken. (lass)

Wo Anstellungen gefördert werden

Hausärzte: Mittelbereiche Bad Freienwalde, Eberswalde, Elsterwerda - Bad Liebenwerda, Fürstenwalde/Spree, Jüterbog, Perleberg - Wittenberge, Prenzlau, Beeskow (ohne Stadt Bad Saarow und Storkow), Eisenhüttenstadt, Forst, Guben, Kyritz, Lübben, Lübbenau, Pritzwalk –Wittstock (Dosse), Seelow, Senftenberg - Großräschen, Spremberg, Herzberg (Elster), Lauchhammer-Schwarzheide sowie Schwedt/Oder

Augenheilkunde: Mittelbereiche Kyritz sowie Prenzlau

Frauenheilkunde: Mittelbereiche Beeskow, Eisenhüttenstadt, Lübben, Lübbenau sowie Forst

Kinderheilkunde: Mittelbereiche Herzberg (Elster), Lauchhammer – Schwarzheide, Lübbenau sowie Elsterwerda – Bad Liebenwerda

Dermatologie: Mittelbereiche Bad Freienwalde, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Elsterwerda – Bad Liebenwerda, Lübbenau, Pritzwalk -Wittstock (Dosse), Senftenberg – Großräschen, Strausberg sowie Beeskow

HNO-Heilkunde: Mittelbereiche Eisenhüttenstadt, Perleberg-Wittenberge (nur Stadt Wittenberge) sowie Pritzwalk – Wittstock (Dosse) (nur Stadt Wittstock) sowie Senftenberg – Großräschen

Nervenheilkunde: Mittelbereiche Kyritz sowie Perleberg - Wittenberge

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Kommentare
Hans Christoph 28.02.202312:50 Uhr

Erfolgreiche Ansiedelungspläne, seit 15 Jahren, für Hausärzte in 21 brandenburg. Versorgungsbereichen-Lichtblick!
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Das Land Brandenburg ist offensichtlich, seit bereits 15 Jahren, erfolgreich was die Unterstützung von niederlassungswilligen Hausärzten anlangt. Dies könnte doch eine Art Blaupause für andere Bundesländer sein.
Lassen wir die Zahlen sprechen...In den letzten 15 Jahren ist es in Brandenburg gelungen jährlich rund 9 Neuzulassungen bzw. Praxisübernahmen? zu erreichen. Der durchschnittliche Zuschuss, die Förderung, betrug ca. 45 000 Euro. Diese Förderung, teilweise auch finanziert durch gesetzliche Krankenkasse/n, ist dessen ungeachtet , im Verhältnis zu den Vorstandsgehältern der z.B. AOK bundesweit, in Höhe von jährlich ca. 300.000,00 EURO pro Vorstand/Vorständin bzw. auch Stellvertreter/in schlichtweg peinlich.
Wenn substanziell im Gesundheitsbereich die Milliarden sinnvoll eingesetzt werden sollen, sind zunächst solche
total unmoralischen Vorstandsgehälter, z.B. der AOK Vorstände, sofort abzuschaffen.
Dies wäre ein sinnvolles Betätigungsfeld z.B. auch der LINKEN in Brandenburg, oder?

PRO Senioren PAKT
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P.S. Antwort kann nur sein eine Deutsche Pflichtkrankenkasse / Pflichtpflegekasse /für alle " Arbeitenden !

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