Kampf gegen COVID-19-Pandemie

Brandenburg muss Corona-Erstimpfungen einstellen

Innenminister Stübgen kündigt an: Mit den noch vorhandenen Impfdosen müssen die Zweitimpfungen abgesichert werden.

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Potsdam. Das Land Brandenburg rechnet damit, Ende April die Erstimpfungen mit Moderna und BioNTech/Pfizer vorübergehend einstellen zu müssen. Mit den vorhandenen Impfdosen von BioNTech und Moderna müssten zunächst Zweitimpfungen abgesichert werden, sagte der für die Impflogistik zuständige Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Mittwoch im Innenausschuss des Potsdamer Landtags.

Allein für die Absicherung der Zweitimpfungen von Menschen, die bei der Erstimpfung AstraZeneca erhalten haben, seien 62.000 Impfdosen erforderlich. Diesen Impfstoff habe man derzeit leider nicht, sagte Stübgen im Ausschuss. Nötig sei eine Erhöhung der Menge an Impfdosen, die dem Land zur Verfügung gestellt werde.

Ein Problem sei ferner, dass der Impfstoff von Johnson&Johnson nicht nach Brandenburg ausgeliefert werde. Dieser sei für den Einsatz in den mobilen Impfteams aber bereits verplant gewesen. Kritisch äußerte sich Stübgen zu fehlenden Daten aus den impfenden Hausarztpraxen: Da dort weniger Daten erhoben und ans RKI geliefert würden, habe das Land derzeit keinen Überblick mehr darüber, wie viele über 80-jährige und wie viele über 70-jährige bereits geimpft seien. Man bemühe sich hier aber darum, entsprechende Daten zu erhalten. (lass)

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