Epidemiologie

Brandenburger Kliniken müssen seltener Corona-Inzidenz melden

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Potsdam. Brandenburgs Krankenhäuser melden nur noch einmal pro Woche die Hospitalisierungsinzidenz von Patienten, die mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert sind. Das sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Potsdamer Landtags. Bislang mussten die Krankenhäuser die Daten täglich melden.

Bereits zum 1. März war die Corona-Schutzverordnung des Landes ausgelaufen. Auch die Impfkampagne des Landes werde „sukzessive bis Ostern abgeschlossen“, sagte Nonnemacher im Ausschuss. Die Corona-Impfungen seien sukzessive in die Regelversorgung übergegangen. Derzeit sei der Landkreis Ostprignitz-Ruppin der einzige Landkreis, der noch selbst an Impfmaßnahmen beteiligt ist.

Abwasser wird weiter untersucht

Fortgesetzt werden nach Angaben von Nonnemacher allerdings die Abwasseruntersuchungen auf das Corona-Virus. Der Bund stelle den Kommunen finanzielle Mittel für insgesamt sieben Standorte zur Verfügung, an denen ein 24-Stunden-Mischprobennehmer betrieben werden solle. Darunter fallen die Kläranlagen aller vier kreisfreien Städte des Landes.

„Grundsätzlich soll das Ziel sein, das Abwasser neben Corona auch auf andere Erreger zu untersuchen“, sagte die Referentin im Gesundheitsministerium, Tina Schifelbein. Weitere Untersuchungen finden daneben noch am Flughafen BER statt, wo einmal pro Woche ein Direktflug der chinesischen Hainan-Airlines aus Peking landet. (lass)

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