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Ausweitung der Telemedizin angestrebt

Brandenburger Rettungsdienste fordern Unterstützung von Tele-Notärzten

Rettungsdienstchef des Bundeslandes fordert flächendeckende Ausweitung der bisherigen Pilotprojekte.

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Brandenburg/Havel. Die ärztlichen Leiter der Rettungsdienste in Brandenburg fordern eine flächendeckende Einführung sogenannter Tele-Notärzte bei Einsätzen der Notfallsanitäter. Bisher gebe es nur vereinzelte Pilotprojekte, sagte Martin Hochstatter, Rettungsdienstchef in Brandenburg an der Havel, am Mittwoch. Die Ärzte sollen via Telefon oder digitaler Kommunikation mit den Sanitätern kommunizieren und so ihren ärztlichen Sachverstand einbringen.

Die Unterstützung durch die Telemedizin wolle man in Brandenburg auf eine breitere Basis stellen, sagte Hochstatter. Dabei sei auch die Frage nach einer entsprechenden Finanzierung noch ungeklärt.

Tele-Notärzte können per Video alle erhobenen Messwerte und die Krankengeschichte der Patienten bewerten und per Telefon die Zeit überbrücken, bis ein Notarzt eintrifft. Sie können über eine Live-Schaltung zu den Notfallsanitätern die ersten Maßnahmen einleiten. Der Tele-Notarzt kann in einzelnen Fällen auch die direkte Anwesenheit eines Notarztes am Patienten entbehrlich machen. (dpa)

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