Bayern

Grünes Licht für Landarztquote

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München. Der Bayerische Landtag hat am Donnerstag die Landarztquote mit den Stimmen von CSU, SPD und Freien Wählern beschlossen.

Ab dem Wintersemester 2020/21 werden damit in Bayern bis zu 5,8 Prozent aller Medizinstudienplätze pro Semester für Studenten reserviert, die später als Hausärzte auf dem Land arbeiten wollen.

Tun sie dies nicht, fällt eine Vertragsstrafe bis zu 250 000 Euro an.

Anfang September hatte das Bayerische Kabinett für die Einführung der Landarztquote in Bayern votiert und am 15. Oktober einen entsprechenden Gesetzentenwurf vorgelegt, mit dem sich der Landtag am Donnerstag in zweiter Lesung befasste.

Gegenstimmen gab es von der FDP und der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ sowie dem fraktionslosen Landtagsmitglied Markus Plenk.

Die AfD enthielt sich.Im Gesetz wird auch eine Quote für eine Tätigkeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst geregelt. Diese soll ein Jahr später als die Landarztquote eingeführt werden. (bfe)

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