Beschluss der Bürgerschaft

Hamburg ermöglicht der KV die Übernahme von Praxen

Die KV Hamburg darf künftig Praxen übernehmen und betreiben, die von einer Schließung betroffen sind. Damit will der Stadtstaat unter anderem Investoren einen Strich durch die Rechnung machen.

Veröffentlicht:

Hamburg. Die KV Hamburg darf künftig für eine noch zu definierende Übergangsphase Praxen übernehmen und betreiben dürfen, wenn diese von Schließung bedroht sind. Das hat die Hamburger Bürgerschaft einstimmig entschieden.

Sie folgte damit einem gemeinsamen Antrag der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen. Die Politiker erhoffen sich davon, wie berichtet, Praxisschließungen oder die Übernahme durch gewinnorientierte Private Equity-Kapitalgesellschaften verhindern zu können.

Die Praxisfortführung durch die KV soll auch den Ärzten eine Tätigkeit im ambulanten Bereich ermöglichen, die die mit der Selbstständigkeit verbundenen Bedingungen scheuen. Die Politiker setzen darauf, dass viele von ihnen sich später für eine Praxisübernahme entscheiden. Die KV in der Hansestadt hat sich zu diesem Thema bislang nicht öffentlich positioniert.

Als erste KV in einem Stadtstaat hat im Juli die KV Berlin eine Eigen-Praxis eröffnet. Eine zweite soll im Herbst folgen. (di)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Einsatz im Kriegsgebiet

Essener HNO-Ärztin hilft Menschen im Iran via Telemedizin

Herzchirurg mit Installateurfirma

Das Doppelleben des Dr. Jean-Philippe Grimaud: Arzt und Klempner

Lesetipps
Endoskopische Auffälligkeiten bei der Colitis ulcerosa

© Gastrolab / Science Photo Library

Interview

Das ist neu in der S3-Leitlinie Colitis ulcerosa

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

© Gina Sanders / stock.adobe.com

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?