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Niedersachsen

Hildesheimer Seuchen-Schau geht in die Verlängerung

In 850 Exponaten zeigt das Roemer- und Pelizaeus-Museums in Hildesheim die Auswirkungen der großen Infektionskrankheiten. Die Ausstellung wurde nun bis zum 17. Juli verlängert.

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Hildesheim Die Hildesheimer Ausstellung „Seuchen. Fluch der Vergangenheit – Bedrohung der Zukunft“ wird verlängert. Wegen des großen Besucherinteresses läuft sie nun bis zum 17. Juli, wie das Roemer- und Pelizaeus-Museums (RPM) am Freitagbekannt gab. Bislang hätten über 33 .000 Menschen die Schau besucht – trotz der andauernden Corona-Pandemie. Die Ausstellung war am 2. Oktober eröffnet worden und sollte eigentlich am 1. Mai enden. Die Verlängerung gehe einher mit einer Erweiterung um einige neue Objekte, hieß es.

Die Schau mit 850 Exponaten zeigt die Auswirkungen der großen Infektionskrankheiten wie Typhus, Pest und Cholera auf die Menschheit: Präsentiert werden die medizinischen und naturwissenschaftlichen Zusammenhänge, einschließlich aktueller Herausforderungen und Lösungsansätze der modernen Medizin. Zu sehen ist darüber hinaus, wie Kunst, Literatur und Religion auf die dramatischen Ausbrüche der Vergangenheit reagiert haben.
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Begehbares Buch in 40 Kapiteln

Konzipiert ist die multimediale Ausstellung als begehbares Buch in 40 Kapiteln. Gezeigt werden Kunstwerke, historische Schriften, medizinische Objekte und Präparate, aber auch bedeutende wissenschaftliche Orte: Zu sehen sind etwa das nachgebaute erste anatomische Theater von Padua, wo Besucher virtuell eine Leiche sezieren können, und das Original-Labor des Nobelpreisträgers Paul Ehrlich (1854-1915), der als Begründer der Chemotherapie (gegen Syphilis) gilt. Die Ausstellungsmacher greifen dabei auch auf moderne Präsentationsformen wie Walk-In-Areas und Hologramme zurück.

Die Schau ist ein Kooperationsprojekt mit führenden medizinischen Einrichtungen wie der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. (KNA)

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