Unterstützung nicht nur für Krankenhäuser

KV Berlin fordert für Praxen Energie-Rettungsschirm

Nicht nur für die Kliniken, sondern auch für die Praxen fordert die KV Berlin einen Energie-“Rettungsschirm“. Besonders aus der Gruppe der Radiologen kommen Hilferufe.

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Berlin. Nachdem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in der Haushaltsdebatte angekündigt hat, die Krankenhäuser wegen der stark gestiegenen Energiekosten mit einem Hilfspaket unterstützen zu wollen, fordert die KV Berlin jetzt einen Energie-Rettungsschirm auch für Praxen.

„Minister Lauterbach spricht davon, die Krankenhäuser in der Energie- und Inflationskrise nicht im Stich zu lassen und sie in den kalten Monaten zu unterstützen. Wer bringt eigentlich die Praxen über den Winter?“, heißt es in einer Mitteilung der KV. Auf die mehr als 6500 Berliner Praxen rolle eine enorme Kostenwelle zu.

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Bereits heute erreichten die KV Meldungen von Fachgruppen, die die Auswirkungen der explodierten Preise schon spürten. „Allein die Radiologen mit ihrem hohen Anteil an technischen Geräten berichten von schwindelerregenden Preiserhöhungen ihrer Stromanbieter von bis zu 400 Prozent und fragen nach Unterstützung“, so der KV-Vorstand.

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Die Energiekrise werde die ambulante Versorgung mit voller Wucht treffen. Betroffen seien nicht nur die stromintensiven Fachgruppen wie die Radiologen, Strahlentherapeuten und Nuklearmediziner, sondern jede einzelne Praxis. (eb)

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