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Wiedergewählt

PD Dr. Michael Weber bleibt Vorsitzender der leitenden Krankenhausärzte

VLK soll „agiler und weiblicher“ werden, gibt der alte und neue Vorsitzende Dr. Michael Weber als Programm aus. Cornelia Boeddinghaus ist die zweite Frau im VLK-Präsidium.

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Neuer und alter VLK-Vorsitzender: PD Dr. Michael Weber.

Neuer und alter VLK-Vorsitzender: PD Dr. Michael Weber.

© VLK

Berlin. Dr. Michael Weber wird dem Verband leitender Krankenhausärztinnen und -ärzte (VLK) für weitere vier Jahre vorstehen.

Der Privatdozent ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie. Bis zu seinem Ruhestand war Weber ärztlicher Direktor am Rhön-Klinikum Dachau (inzwischen Helios Amper Klinikum Dachau).

Nach seiner Wahl für die am 1. Januar beginnende zweite Amtszeit bekräftigte Weber die Notwendigkeit von Reformen im Verband.

Politische Themen: Fachkräftemangel und Kommerzialisierung

„Der VLK muss agiler und weiblicher werden“, sagte der alte und neue Vorsitzende. Sichtbar wird dies bereits im neuen Präsidium. Mit Cornelia Boeddinghaus, leitende Oberärztin der Neuropädiatrie am Evangelischen Krankenhaus Hamm, wurde eine zweite Frau ins Präsidium gewählt.

Dort ist bereits seit einer Amtszeit Professorin Elke Wagner, Chefärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Onkochirurgie der Muldentalkliniken in Grimma tätig.

Wichtige Themen der näheren Zukunft seien der Fachkräftemangel, die Kommerzialisierung der Medizin, Strukturwandel im Krankenhaus und Überregulierung. Hier gelte es, den leitenden Ärztinnen und Ärzten eine Stimme zu geben.

Die Vorsitzenden der VLK-Landesverbände werden künftig im VLK-Präsidium von Professor Matthias Anthuber, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Augsburg vertreten. (af)

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